Eigenes Softwareprodukt
Radivum — Azure-Netzwerkarchitektur, belegt durch Evidenz.
Local-first-Analyse für Azure-Netzwerke: Topologie, Routing, Security und Erreichbarkeit als nachvollziehbares Architekturmodell. Azure-Zugangsdaten bleiben auf der Workstation.
Radivum ist eine von mir gegründete und entwickelte Plattform zur Analyse von Azure-Netzwerkarchitekturen. Statt einer Ressourcenliste zeigt sie die Architektur: VNets, Subnetze, Peerings, NSGs und Route Tables werden aus der erfassten Konfiguration zu einem zusammenhängenden Modell abgeleitet – mit Findings, Routing- und Security-Sicht, Erreichbarkeitsmatrix und Trace.
Mein Beitrag
Ich verantworte Radivum von der Produktidee bis zur Bereitstellung: Produktdefinition und Positionierung, Architektur und Technologieentscheidungen sowie die Umsetzung als Lead Developer – vom lokalen Collector über die Analyse-Engines und das Backend bis zur Weboberfläche.
Architekturansatz
Radivum arbeitet local-first. Ein Collector läuft auf dem Arbeitsplatzrechner des Architekten, liest Azure mit dessen eigener Identität und ausschließlich lesend und schreibt versionierte Artefakte. Die Workbench im Browser arbeitet auf diesen Artefakten; Azure-Zugangsdaten gelangen nie in die Plattform.
Die Analyse ist deterministisch statt heuristisch: Jedes Finding nennt die Evidenz, aus der es abgeleitet wurde. Fehlen Berechtigungen, weist Radivum eine Teilabdeckung aus, statt unbelegte Aussagen zu treffen. Optional verbindet ein Pro-Agent die Workstation über eine ausgehende Verbindung mit einer Control Plane – ohne eingehende Ports und ohne Azure-Credentials in der Cloud.
Open Source und Pro
Der Kern mit lokaler Erfassung, normalisiertem Graphen, Analyse-Workflow und Demo-Umgebung ist als Open Source verfügbar. Die Pro-Edition ergänzt angebundene Agenten-Erfassung, tiefere deterministische Analyse und Workflows für Berater.
Radivum ergänzt die Azure-eigenen Werkzeuge und ersetzt sie nicht: Es führt keine Live-Tests aus, sondern zeigt anhand der Konfiguration, wo sich ein genauerer Blick lohnt.
Produktansichten
Architektonische Schwerpunkte
- Local-first – Azure-Zugangsdaten verlassen die Workstation nicht
- Lesende Erfassung mit der Identität des Operators
- Versionierte Verträge für Evidenz und Topologie (NetworkSnapshot, NetworkGraph)
- Deterministische Analyse mit nachvollziehbarer Herleitung
- Findings, Routing, Security, Erreichbarkeit und Trace
- Interaktive Topologie im Browser mit Export als SVG und draw.io
- Optionaler Connected Mode über eine ausgehende Verbindung
- Klare Trennung von Open-Source-Kern und Pro-Edition